Das sollten Sie beim Turbolader-Einbau beachten

•  Verwenden Sie immer einen neuen Turbolader-Dichtungssatz.
•  Vor dem Einbau des neuen Turboladers muss die Ausfallursache festgestellt und beseitigt werden.
•  Prüfen Sie das gesamte Umfeld des Turboladers auf Funktion, Dichtheit, Risse & Verschmutzungen.
•  Nehmen Sie einen Motoröl- und Filterwechsel vor. Selbst ein Ölwechsel direkt vor dem Turbolader-Schaden gewährleistet die Ölreinheit nicht! Beachten Sie die vom Hersteller vorgegebene Ölviskosität.
•  Erneuern Sie die Öllaufzuleitung zwischen Motor und Turbolader und säubern Sie die Ölrücklaufleitung. Verstopfte Leitungen verhindern den freien Öldurchfluss, was unweigerlich zu einem erneutem Turbolader-Schaden führt.
•  Säubern und prüfen Sie den Ladeluftkühler. Im Falle eines Fremdkörperschadens (Verdichterradschaden) erneuern Sie den Ladeluftkühler.
•  Erneuern Sie den Luftfilter. Achten Sie hierbei bitte auf die Sauberkeit des Luftfiltergehäuses.
•  Erneuern Sie die Entlüftungseinheit (Motorenlüftung); vor allem bei BMW ab 110kW & VAG 2,5 TDI V6.
•  Entfernen Sie alle Schutzkappen vom Turbolader.
•  Verwenden Sie beim Anschluss der Ölleitungen nie flüssige Dichtmittel.
•  Wichtig bei Inbetriebnahme! Bauen Sie zuerst den Öldruck im System auf! Starten und stoppen Sie den Motor zwei- bis dreimal! Starten Sie den Motor anschließend ohne „Gaszugabe“ und lassen Sie ihn circa 1-2 Minuten im Leerlauf drehen, bevor die Drehzahl erhöht wird. Prüfen Sie während des Leerlaufs nochmals alle Anschlüsse und Dichtungen.

 

Achtung: Die Gewährleistung gilt nur in Verbindung mit einem fachgerechten Einbau sowie dem Beleg. Die Missachtung der Vorgaben kann zur Zerstörung oder Fehlfunktion des Turboladers führen und hat den Verlust sämtlicher Gewährleistungsansprüche zur Folge!